Kalorien zählen – ja oder nein?

Kalorien zählen - ja oder nein?

Der Sommer liegt nicht weit zurück, und in unseren Ohren klingen die Schlagzeilen der Fitness-Magazine (und sogar die von Omas Lieblingsklatschblatt!) immer noch nach:

„2 Kilo in 4 Tagen!“ // „Machen Sie die Suppendiät – mit 1200 Kalorien pro Tag!“ // „Intervallfasten – der neue Trend!“

Und welche Diäten haben SIE schon erfolglos ausprobiert…?

Das Wort „Diät“ bedeutet eigentlich „gesunde Lebens- und Ernährungsweise“.

Dem Wortsinn nach müssten Sie also gar nicht hungern, wenn Sie „Diät halten“ – nur leider hat sich dieser Begriff im Laufe der Zeit zu etwas entwickelt, aus dem sich viel Profit schlagen lässt. Heutzutage blickt man vor lauter Möglichkeiten gar nicht mehr durch – und die Menschen verlernen es, auf ihren eigenen Körper zu hören. Wir entwickeln plötzliche Glutenunverträglichkeiten (die vielleicht gar keine sind), verbieten uns Milchprodukte und alles, auf dem nicht deutlich BIO steht, zählen akribisch Kalorien und verbringen im Extremfall auch noch täglich Stunden auf dem Heimtrainer oder im Fitnessstudio.

 ⇒ Was da hilft? VERGESSEN SIE ENDLICH DIE KALORIEN und beherzigen Sie ein paar einfachere Tipps…:

 

1.) Werden Sie sich klar darüber, dass es UNMÖGLICH ist, den exakten Kalorienbedarf eines Menschen zu bestimmen!

Denn unser Kalorienverbrauch ist z.B. abhängig von:

  • Stoffwechselaktivität
  • Bewegung
  • Trainingszustand
  • Körpergröße, Gewicht, Alter (der BMI gilt nicht für Kraftsportler!)
  • Fett – und Muskelmasse
  • Der persönlichen „Futterverwertung“
  • und bei Frauen: sogar von ihrem Zyklus! (wussten Sie etwa, dass eine Frau an den „Tagen vor den Tagen“ rund 200 kcal mehr pro Tag verbrennt, weswegen der Schokoladenflash nicht so ins Gewicht fällt?)

2.) The Hunger Game: Hören Sie auf Ihr Körpergefühl!

Teilen Sie ihr Hungergefühl auf einer Skala von 1-5 ein: 1 bedeutet dabei „am Verhungern“, 2 „hungrig“, 3 „mittelmäßiges Hungergefühl“, 4 „satt“ (aber das Eis passt noch), 5 „überfressen“.

Bei Stadium 1+2 sollten Sie natürlich etwas essen. Aber fallen Sie dabei nicht über alles her, was sich Ihnen in den Weg wirft – denn das Sättigungsgefühl setzt erst nach 20min ein (und dann ist man manchmal bereits bei Stufe 4-5 angelangt). Bei Stufe 3 tut es oft schon ein Glas Wasser oder ein kleiner Salat, und bei Stufe 4 sollten Sie sich das Dessert verkneifen. Stufe 5 sollten Sie möglichst nie erreichen.


3.) Hara hachi bun me: Machen Sie’s wie die Japaner!

„Hara hachi bun me“ bedeutet, dass Sie nur essen sollten, bis Sie zu 80% gesättigt sind. Verlassen Sie danach den Tisch – niemand erwartet heute noch von Ihnen, dass Sie den Teller leer essen.

4.) Finden Sie die für SIE beste Ernährungsweise. 

Die Lebensmittel, die Sie gut vertragen, die Ihnen Energie geben, statt Sie müde zu machen, die lange vorhalten – das sollten die Lebensmittel Ihrer Wahl sein.

Und wenn Sie mögen, folgen Sie uns doch einfach auf facebook, instagram oder dem Blog unserer Homepage – wir bringen Licht in den Diätendschungel und zeigen Ihnen verschiedene Ernähungsformen auf, die Sie nach Lust und Laune ausprobieren können.

 

It’s time for your r.evolution