Training trotz Verletzungen?

Training trotz Verletzungen?

Es ist leicht, seine Trainingsgewohnheiten von 100 auf 0 herunterzudrehen, sobald sich eine Verletzung einstellt. 

Vielleicht zwickt es im Rücken, der Nacken schmerzt, das Knie funktioniert nicht mehr so, wie es sollte – und schnell verordnet der Arzt strikte Sportabstinenz, nur noch einmal pro Woche darf man zur Physiotherapie. Ansonsten verbringt man die Zeit – sitzend oder liegend – auf dem Sofa. Je nachdem, wie viel Sport man zuvor gewohnt war, ignoriert man die häufigen Signale des Körpers, sich zu bewegen, bis diese Signale kaum noch auftreten. Man fühlt sich meist nicht gut dabei. Die Schmerzen werden besser, aber die Gelenke fühlen sich steif an; vielleicht schnellt die Zahl auf der Waage in die Höhe, die Muskulatur nimmt immer mehr ab, und was einem früher leichtfiel, wird jetzt anstrengend.

Was also tun?

Je nachdem, wie schwer eine Verletzung ist, kann man um diese „herumtrainieren“. Das heißt: Nur, weil das Knie kaputt ist, kann man trotzdem den Oberkörper trainieren. Ist der Arm kaputt, trainiert man eben die Beine und den anderen Arm. Und wenn außer einem kurzen Spaziergang wirklich gar nichts drin ist – dann geht man eben spazieren! 

Gerade bei Rückenbeschwerden sollte man sich zu nicht lange schonen, und schon gar nicht wochenlang. Sie können die schmerzenden Stellen zum Beispiel vorsichtig dehnen, ein sanftes Schwimmtraining beginnen oder zu professionell angeleitetem Training gehen, auch außerhalb der Physiotherapie.

Das EMS-Training, das nicht umsonst seit einigen Jahren schon im Bereich des Rehasports eingesetzt wird, kommt hier sehr gelegen: Denn der Trainer kann mit dem EMS-Gerät gezielt die Muskelgruppen ansprechen, die trainiert werden sollen, und die anderen, ggf. verletzten, Partien aussparen. Das heißt, Sie können im Studio auf einer Box sitzen, die ramponierten Beine schonen und gleichzeitig mit Hilfe der EMS-Elektroden ein gutes Oberkörpertraining absolvieren, ohne Ihre Verletzung oder Schmerzen zu verschlimmern. Oder Sie können, sobald es Ihnen besser geht, die geschwächten Muskeln vorsichtig aktivieren lassen. Denn die Intensität der Belastung ist im Gegensatz zu herkömmlichem Training ganz leicht über die EMS-Weste einstellbar.

Natürlich können Sie das Gerät auch einfach nur zur Entspannung nutzen. Gerade bei stark verspannten Muskelarealen kommt das Gerät zum Einsatz, um mit Hilfe sanfter Stromstöße wie bei einem TENS-Gerät die Muskulatur zu lockern.

Gern beraten wir Sie ausführlich und individuell, besprechen Ihre Ziele, Wünsche und mögliche Kontraindikationen und bieten ergänzend Personaltraining an, damit Sie schnell wieder auf den Beinen sind.

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